fundevogel : Antigen-Schnelltests reagieren generell auf zahlreiche Viren – und das ist der Grund | regenbogenseele

Gut auf den Punkt gebracht:
Der UNSINN der Tests, des Testens, der fortwährenden Testerei.

Früher schlachteten sie Tiere, nahmen sie aus, betrachten die Eingeweide und orakelten … heute „testen“ sie ganz wissenschaftlich.

Welch ein Fortschritt!!!

Regenbogenseele

Artikel vom 30.Juni 2022 https://report24.news/antigen-schnelltests-reagieren-generell-auf-zahlreiche-viren-und-das-ist-der-grund/?feed_id=18258

Die Gesundheitspolitik erklärt speziell in Österreich, dem internationalen Testweltmeister – dass Antigen-Schnelltests zur Eindämmung der Pandemie ganz besonderen Sinn ergeben würden. Vor allem Schulkinder kennen diese Tests, sie wurden nahezu täglich damit gequält. Wir wissen aber auch, dass die “Infektionskurven” in Ländern mit und ohne Maßnahmen nahezu identisch sind. Was die meisten nicht wissen: Antigen-Schnelltests unterscheiden nicht wirklich zwischen Viren – und das ist der Grund.

Antigen-Schnelltests wären sehr präzise, ist oft zu hören. Zwar nicht so exakt wie Prof. Drostens PCR-Tests, aber doch sehr hilfreich. Speziell in Österreich glaubt man mit quasireligiöser Inbrunst an den Nutzen der Antigen-Tests, denn nirgendwo sonst auf der Welt wurden so viele dieser Tests angekauft und eingesetzt. Siehe auch: Korruption? Warum braucht Österreich 14 Mal mehr Covid-Tests als Schweden?

Dass das etwas mit der Gewinnspanne zu tun hat und mit dem wirtschaftlichen Erfolg vieler politiknaher Unternehmen gilt als böswilliges…

Ursprünglichen Post anzeigen 629 weitere Wörter

fundevogel : Alte weisse Frau | denkzeiten

Wir sind Individuen, individuell, Unikate, einzigartig, bunt, vielfältig – einfach genial – jede und jeder!

Denkzeiten - Philosophische Praxis

Ich bin ein Unmensch. Der zweitgrösste im System. Ich bin zwar eine Frau und damit eigentlich eine Unterdrückte im patriarchalischen System, aber ich bin weiss. Und damit bin ich nach dem alten weissen Mann die zweitgrösste Unterdrückerin und Rassistin. Allein meine Hautfarbe macht mich dazu. Der Rassismus ist mir durch die Geschichte und die mir gehörenden Privilegien, als weisse Frau in einem Land wie der Schweiz leben zu können, eingeschrieben. Wenn ich behaupte, nicht rassistisch zu sein, sondern im Gegenteil sogar gegen Rassismus zu schreiben, mich einzusetzen, ignoriere ich nur die Fakten, heisst es. Ich schaue nicht hin. Und ich habe mich nicht genug informiert.

Da sitze ich nun mit dem Stigma «weisse Frau» und frage mich, ob das nicht auch eine Form des Rassismus ist: Ich werde nicht als Individuum wahrgenommen und bewertet, sondern als Teil einer Gruppe schubladisiert und angeprangert. Aber auch darauf haben die selbsternannten Kämpferinnen (es…

Ursprünglichen Post anzeigen 579 weitere Wörter

fundevogel : Holen wir den Humor zurück! | form7

„Der Humor war immer eines der essenziellen Mittel, wenn es darum ging, überkommenen Institutionen und ihren Vertretern den Weg zum Friedhof zu erleichtern und das Publikum auf diesem Weg bei Laune zu halten. Das politische Kabarett, der Witz und die Satire müssen zurück. Mit aller Schärfe!“

Genau! Die Mächtigen auslachen, auslachen, auslachen … bis sie sich ändern … oder verschwinden …

Holen wir den Humor zurück!

2 Antworten

Die Liste der Anlässe, die den Stoff liefern, um die Hände über dem Kopf zusammenschlagen zu lassen, wird immer länger. Jeden Tag liefern uns die Figuren, die die wesentlichen Funktionen von Staat und Gesellschaft repräsentieren, genug Material. Ob es nun eine Außenministerin ist, die zunehmend in der Bevölkerung als US-Außenbeauftragte bezeichnet wird, die vor einer Kriegsmüdigkeit im westlichen Lager warnt, ob es ein Gesundheitsminister ist, der quasi nach den nächsten, pandemisch begründeten Notverordnungen lechzt, ob es eine Verteidigungsministerin ist, für die NATO und EU deckungsgleich sind, ob es ein SPD-Vorsitzender ist, der die Ansicht vertritt, eine europäische Friedensordnung ohne Russland sei möglich, oder ob es ein Landwirtschaftsminister ist, der mit der These viral geht, Fleischkonsum sei eine Unterstützung Putins – man sehnt sich die Blütezeiten des deutschen Kabaretts zurück, in denen Lach- und Schießgesellschaften und Stachelschweine es der politischen Klasse so besorgten, dass die Parteien in dem einen oder anderen Fall sogar reagierten und Positionen änderten. 

Das lange beklagte und nicht mehr zu widerlegende Elend des Journalismus, das historisch einher ging mit 9/11 und einer nahezu vollendeten Entwicklung der Monopolisierung, die Kaperung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten durch atlantische Think Tanks, die exklusive Orientierung auf Aufmerksamkeit und die Verfolgungswellen bis zur Vernichtung für diejenigen, die sich dieser Gleichschaltung widersetzen, bilden die eine Seite der Misere.

Die andere ist tatsächlich in dem Verfall von Kabarett und Satire zu sehen. Bis vor kurzem noch existierte das eine oder andere Format, dem von politisch oppositioneller Seite noch zugestanden wurde, dass es wie ein Leuchtturm in der Nacht die einzige Institution sei, die sich an das dilettantische Handwerk der Mächtigen wagte. Aber auch diese Leuchttürme sind größtenteils nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine erloschen. Die Angst vor den Repressalien einer unbändig kriegsgeilen Öffentlichkeit war wohl zu groß. Manch wackerer Barde fand sich auf Knien winselnd wieder, um in den mentalen Schoß des diesseitigen Imperialismus zurück zu kriechen. 

Wir reden über einen vorläufigen Endzustand Krisenmanagements, das nicht mehr dem Interesse des Großteils der Bevölkerung entspricht. Denn wer von denen, die morgens aufstehen und im Prozess gesellschaftlicher Wertschöpfung einen Beitrag leisten, hätte Interesse an Krieg, Inflation und Naturzerstörung? Die Nachrichten darüber sind Trash und die Stimme des Humors ist verstummt. 

Damit sind die Arbeitsfelder definiert. Neben den ökonomischen Kämpfen, die spätestens im Herbst anstehen, weil die Lasten des Imperialismus genau die beschriebenen, leistungsorientierten Kreise treffen sollen und nicht die, in deren Interesse er betrieben wird, wird es notwendig sein, an dem Projekt eines nach den Grundsätzen eines kritischen Journalismus arbeitenden Aufbau eines Nachrichtenwesens weiterzuarbeiten.

Neben diesen sehr kalten Feldern, auf denen es um Macht und Verstand geht, bleibt das des Bauches, und zwar im Sinne einer die Mentalität und Seele betreffenden Ansinnens, das darauf hinausläuft, den Humor zurückzuholen und die seelen- und mentalitätslosen Charaktermasken aufs Korn zu nehmen. Mit ihrem Irrsinn, mit ihren Fieberphantasien, mit ihrer unendlichen Arroganz und ihrer sozialen Unzulänglichkeit. Der Humor war immer eines der essenziellen Mittel, wenn es darum ging, überkommenen Institutionen und ihren Vertretern den Weg zum Friedhof zu erleichtern und das Publikum auf diesem Weg bei Laune zu halten. Das politische Kabarett, der Witz und die Satire müssen zurück. Mit aller Schärfe! Nicht so leicht zu machen in Zeiten wie diesen. Der Appell bleibt!

Quelle: https://form7.wordpress.com/2022/05/26/holen-wir-den-humor-zuruck/

fundevogel : Tagesgedanken: Wenn der Spass aufhört

… danke für den tollen Beitrag!
… als ausgebildete, zertifizierte Kirchenclownin, die unter anderem sich im Rahmen der Weiterbildung auch mit „Clowns-Ethik“ auseinander setzte, sage ich nur:

alle Späße, alle Witzeleien auf Kosten anderer sind unethisch!

Über mich darf gelacht werden! Gerne!
Denn Lachen befreit, tut Herz und Seele so gut!

Aber andere zum Gespött machen, oder gar eine andere Gruppe von Menschen (zB Frauen) – das geht gar nicht!
Danke nochmals!

Denkzeiten - Philosophische Praxis

Da sitzt man in geselliger Runde, ist in ein Gespräch vertieft, und plötzlich kommt ein Gefühl auf: Irgendwie passt das so nicht. Das, was der andere gesagt hat, beleidigt, verletzt mich. Nur: Was nun? Wie reagieren? Soll ich es ihm sagen? Soll ich einfach schweigen, das Gesagte ignorieren und die aufkeimenden Gefühle runterschlucken?

Grundsätzlich müsste man es wohl ansprechen, doch wenn man das tut, hört man oft „das war doch nur ein Witz“ (hahaha), „sei doch nicht so empfindlich“ (Augenrollen) und fühlt sich dadurch nur noch schlechter. Wenn man es dann immer noch nicht witzig findet, ist man humorlos oder eine Mimose.

Nun mag es sein, dass viele Witze und Bemerkungen nicht verletzend gemeint sind, nur: Wenn man merkt, dass es doch verletzt, finde ich es angebracht, damit aufzuhören. Wie sagte schon Schiller:

„Wohl lässt der Pfeil sich aus dem Herzen ziehn,
Doch nie wird das verletzte mehr gesunden.“

Witze…

Ursprünglichen Post anzeigen 386 weitere Wörter

fundevoegel : Hannah Arendt: Vita Activa oder Vom tätigen Leben – Denkzeiten – Philosophische Praxis

Inhalt «Für den Menschen heisst Leben…’unter Menschen weilen’ (inter homines esse) und Sterben soviel wie ‘aufhören unter Menschen zu weilen’ (desinere inter homines esse). »

In ihrem Werk «Vita activa oder Vom tätigen Leben befasst sich Hannah Arendt mit den menschlichen Grundtätigkeiten, damit, was Menschen tun, wenn sie leben. Sie unterteilt diese in drei Kategorien: Das Arbeiten (alles, was für den Lebenserhalt notwendig ist), das Herstellen (das Schaffen von überdauernden Gütern) und das Handeln (den Umgang von Menschen miteinander, das Tun und Sprechen zum Zwecke der Gestaltung der gemeinsamen Welt). …

Hannah Ahrendt … weist auf die Gefahren der modernen Massengesellschaften hin, in welchen nicht mehr Menschen miteinander sprechen, sondern die statt eines Jemands von Niemanden beherrscht werden, welche sich hinter bürokratischen Abläufen verstecken und damit jeglicher Verantwortung entgehen. …

Quelle: Hannah Arendt: Vita Activa oder Vom tätigen Leben – Denkzeiten – Philosophische Praxis

fundevogel : Tagesgedanken: Gemeinsam für die Welt einstehen | denkzeiten

Hannah Ahrendt: „Sprechend und handelnd schalten wir uns in die Welt der Menschen ein, die existierte, bevor wir in sie geboren wurden, und diese Einschaltung ist wie eine zweite Geburt, in der wir die nackte Tatsache des Geborenseins bestätigen, gleichsam die Verantwortung dafür auf uns nehmen.“

Mit Hannah Ahrendt selbst und frei und kreuz und quer denken … lernen !!!

Quelle: https://denkzeiten.com/2022/04/22/tagesgedanken-gemeinsam-fur-die-welt-einstehen/

fundevogel : Gustav Landauer: Die Abschaffung des Krieges durch die Selbstbestimmung des Volkes | Neue Debatte

Wollen die Arbeiter eines Landes unter irgendwelchen Umständen den Krieg?

Antwort: Die Arbeiter können nie einen Krieg wollen; selbst wenn ihnen ihr Gewissen erlaubte, Mord zu üben, würde ihnen ihr Verstand verbieten, Selbstmord zu üben. …

Der historische Text von Gustav Landauer wurde noch vor der Verbreitung der 1. Auflage am 4. Dezember 1911 von der Polizei beschlagnahmt.


Redaktioneller Hinweis: Der Text „Die Abschaffung des Krieges durch die Selbstbestimmung des Volkes“ von Gustav Landauer wurde von der Anarchistischen Bibliothek archiviert. Er wurde entnommen am 28. März 2018 von Anarchismus.at (Text verfügbar auf https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/gustav-landauer/102-gustav-landauer-die-abschaffung-des-krieges-durch-die-selbstbestimmung-des-volkes; abgerufen am 24.4.2022).

Quelle: Gustav Landauer: Die Abschaffung des Krieges durch die Selbstbestimmung des Volkes – Neue Debatte

fundevogel : Selbstauslöschung oder Zukunft? | rotewelt

… Erinnerung: Krieg verlieren immer alle …

rotewelt


Mehrere NATO-Staaten halten im Ukraine-Krieg an Forderungen fest, die auf einen Weltkrieg und ein nukleares Inferno hinauszulaufen drohen.“

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8872


Es muss nun alles Menschenmögliche getan werden, um eine militärische Eskalation und letztlich einen Atomkrieg zu verhindern.“

„Jede Eskalation ist ein Schritt in einen drohenden Untergang. Schon 1946 warnte Einstein im Russell-Einstein-Manifest:
„Die entfesselte Kraft des Atoms hat Alles verändert — nur nicht unsere Art zu denken, und so treiben wir auf eine Katastrophe zu, für die es bisher kein Beispiel gibt“ (4).

Es gibt nur einen Ausweg für die Menschheit und der heißt Beendigung aller Aufrüstung, aller Rüstung und Waffenproduktion und allen Militärs überhaupt. Alle Konfliktlösungen nur mehr durch Gespräche, Verhandlung, Zugeständnisse, faire Verträge, Menschlichkeit.

Es ist völlig absehbar, wenn wir dieses Ziel nicht erreichen, wird früher oder später die weitgehende Selbstauslöschung der Menschheit „passieren“, sei es „aus Versehen“ (5) oder sei es, weil der kollektive menschliche Verstand…

Ursprünglichen Post anzeigen 289 weitere Wörter

fundevogel : Herrschaft und Freiheit (kata-strophische abc-etüde) | Gerda Kakazou

… die Krone darf im Garten blühn …

GERDA KAZAKOU

Ich freue mich, dass wieder eine neue abc-etüden-Runde eingeläutet wurde, und diesmal sogar mit Wörtern des Etüden-Begründers Ludwig Zeidler! Christiane hat die Einladung wieder graphisch schön gestaltet, so dass es mir doppelt Spaß macht, mich zu beteiligen.

Hier nun meine erste Etüde in kata-strophischer Manier, sorgfältig illustriert mit Legebild und überblendetem Blumenfoto :

Herrschaft

Der Herrscher sitzt mit güldner Krone

Auf seinem hohen Herrscherthrone

Er überprüft grad die Finanzen

Während am Hofe seine Schranzen

Zweihundert Untertanen prüfen

Ob sie auch recht von Schweiße triefen.

 

Geprüft wird alles sehr akribisch

Egal ob menschlich, ob amphibisch

Kontrolle ist die höchste Pflicht

Denn ohne die regiert sichs nicht..

Weh denen die die Pflicht versäumen

Und gar verschämt von Freiheit träumen!

 

Am Sonntag wünscht er Königskuchen

Den bringen schleunigst zwei Eunuchen

Der erste hat heut großes Glück

Er kriegt vom Kuchen ab ein Stück.

Der zweite wütet und er wollte

Dass schnell…

Ursprünglichen Post anzeigen 197 weitere Wörter