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fundevogel : Über die Kunst mit Trauer und Tod zu leben — Neue Debatte

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Das Leben vom Tod her gedacht versieht uns mit gesünderem und intensiverem Erleben, ob Freude, Traurigkeit, Glück, Zweifel, Mut, Angst. Er ist nach Abzug aller Nebenkosten nun mal das einzige Gesetz.

über Über die Kunst mit Trauer und Tod zu leben — Neue Debatte

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fundevogel : Das Lied des Kranichs — Agnes Podczeck

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In der Ergotherapiepraxis ist der tolle Fotoband über Zugvögel wieder aufgetaucht, den ich dort bereits vermisst hatte. Es gibt mehrere Seiten mit Bild und Text über die faszinierenden Kraniche. Auch in Erinnerung an den vergangenen heißen Sommer und den noch immer zu trockenen Herbst entstand gestern die hier gezeigte A4-Zeichnung mit Aquarellbuntstiften.

über Das Lied des Kranichs — Agnes Podczeck

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fundevogel : Projekt Totentanz

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… der Seele Flügel spannen, mit den Armen wedeln, abheben, frei sein … wie schön!

Shias Blog

Vor einiger Zeit setzte ich mich über 2-3 Jahre sehr mit dem Tod und dem Sterben auseinander. Das Projekt Totentanz entstand in dieser Zeit im Spiel mit einer Gruppe und in der Folge zwIMG_4614ingend weiter mit mir selbst. Ein Totentanz auf einem kleinen Klosterfriedhof und der Bau eines Grabmals in einem von Lothar zerstörten Fichtenwäldchens verdichtete diese eigene Auseinandersetzung. Der Film „Der Tod macht stille Leute“ mit den Teilnehmern des Projektes Totentanz setzte die Resonanzen der einzelnen Teilnehmer in einem filmischen Projekt zusammen. Es war eine intensive und irgendwie auch schräge Zeit, dicht, beängstigend, aber auch beglückend und befreiend. Zur Nachahmung empfohlen, es braucht nur ein bisschen Neugier und eine Portion Mut.

Totentanzprojekt

Totenhemdblog

Jenseits

spanne ich  meiner Seele Flügel
vor mir das weite Land
schwebe davon
im Wind, der mich trägt

kein Schmerz, der mich hält
keine Angst, die mich quält
durchtrenne das Band
die Sehnsucht mit treibt

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fundevogel : Der Traum und der Tod | feineworte

So wunderbar tröstlich und trostreich, danke.

Gerlinde Feine

Predigt über Psalm 126 am 24.11.2019 (Ewigkeitssonntag)
in der Stadtkirche Böblingen

Schlafes Bruder

Manchmal, wenn ich träume, kommt der Tod. Schleicht sich hinein in die Geschichten, die sich in meinem Kopf abspielen, so selbstverständlich wie es die Geräusche tun, die von der Straße herauf durchs Fenster an mein Ohr kommen, übernimmt die Handlung oder tarnt sich hinter phantastischen Geschichten.IMG_1974(1)

Dann träume ich. Träume von seltsamen Landschaften oder Hohlwegen im Wald. Träume von denen, die lange schon tot sind. Träume mich selbst in ihre Welt.

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FRIEDHOFSSPAZIERGANG in Selongey

FRIEDHOFSSPAZIERGANG in Selongey/Burgund/Frankreich am 11. Mai 2019!

Die November-Challenge des Totenhemd-Blogs

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Wirklich nur zufällig (eigentlich suchten wir die Chapelle Ste. Gertrude unseres Zwischenübernachtungsortes Selongey) fuhren wir auf die Mauer des Friedhofs von Selongey in Burgund/Frankreich zu.

Es war Mai, später Nachmittag, wir waren gut in der Zeit, die Kapelle würden wir auch später noch finden können, ich sagte zu meinem Mann „Komm, lass uns aussteigen, die Füße vertreten, lass uns entdecken, wie dieser Friedhof aussieht!“

(Immer schon sehe ich mir im Urlaub gerne Friedhöfe an, erzählen sie doch viel von den Menschen, von den Lebenden und den Toten)

Vor dem Friedhof, auf einem Rasenstück, fanden wir das große „verbundene Kreuz“, insgesamt bestimmt 4m hoch. Ein weißes Band wie ein Verband um den steineren Kreuzesstamm gebunden.

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Der weiße Verband, das weiße Band, die weiße Binde … ist da etwas verletzt?

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Unten, am Sockel – wie eine Zeichnung – oder doch nur ein „Zufallsergebnis“ des Zahns der Zeit (?) – eine schwarze Katze. Seltsam. Schön für mich, denn ich sammle Katzen, auch in seltsamen, merkwürdigen, komischen Kompositionen.

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Wir gingen dann durch den Haupteingang, wanderten durch die Friedhofswege, ich machte Fotos wie sonst auch, wir ließen die tiefe Stille dieses friedlichen Ortes auf uns wirken, ein paar Vogelstimmen, ja, auch ein paar Insektentöne, ansonsten war es sehr still, obwohl eine Handvoll Menschen da war, die ihre Gräber pflegten.

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Die Stille tat so gut nach den über 800 km Autoreise an diesem Tag.
Der Friedhof ist sehr ordentlich und geometrisch angelegt – und wie vielerorts in Frankreich üblich – in großem Abstand zum Ort, wo die Lebenden weilen. Zu den Toten muss man sich auf den Weg machen. Eine große bunte Blumenpracht auf vielen Gräbern!
Hier eine Luftaufnahme:

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Unten rechts am Rand liegt der kleine Friedhof. Sehr Ordentlich, das Land ist gut vorbereitet, mit einer Steinmauer umschlossen, die Toten werden erwartet …

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Fast zufällig stolpere ich am Ende unseres Friedhofsspazierganges in die kleine Ecke mit den Kindergräbern, meine Augen füllen sich mit Wasser, als ich die Daten auf den Steinen lese, die zwar wenigen, aber doch so liebevollen Dekorationen auf diesen kleinsten Gräbern berühren mein Herz. Wieviel Trauer, wieviel Liebe, wieviele Träume liegen da begraben!

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Tief durchatmen. Seufzen. Ein paar Klagen in den Himmel schicken. Und dann langsam zurück aus der Welt der Toten zum Fahrzeug, das uns Lebende fortbringt. Weiter nach Ste. Gertrude und zu unserem Übernachtungsquartier.

Hier noch ein link zum Weiterlesen für alle, die ein bisschen Französisch können:
https://www.landrucimetieres.fr/spip/spip.php?article5199

Der Totenhemd-Challenge Friedhofsspaziergang link!!!

Die Regeln:

Mache einen Spaziergang über einen Friedhof. Fotografiere etwas, das Dir auffällt/dich irritiert/anspricht/ berührt – und schreibe einen kleinen Text dazu. Die Form des Textes kann lyrisch, investigativ, Stream of Consciousness (Petra fragt Annegret und weiß nun: dies ist ein literarisches Stilmittel, wenn es so ohne Punkt und Komma fließt), Sachbericht, Tagebucheintrag etc. sein. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

Zum Praktischen
Wähle unten aus der Liste einen Termin aus zwischen dem 1. und 24. November. Informiere uns bitte hier über die Kommentarfunktion über deinen Wunschtermin. Petra wird alle Teilnehmer*innen mit ihren Blogs am jeweils gewünschten Datum eintragen.
Am jeweiligen Datum dann, zum Beispiel am 5. November, wird dein Beitrag hier in diesem Text mit der Datumsliste verlinkt werden, so dass unsere Leser*Innen direkt auf deinem Blogartikel landen, wo Du deinen Text am 5. November veröffentlichst. Voraussetzung ist, dass Du einen eigenen Blog hast und in deinem Artikel eingangs auf unsere Blogaktion verweist. Verlinke bitte mit diesem Link zu unserem Einladungsartikel.

 

einsilbig – Elfchen – #lyrimo 8

Novemberherz

Mein

Herz sehnt

sich so sehr

nach Licht, Lach, Leucht –

sucht

 

 

 

Impuls No.8 „einsilbig“

Nun sind wir bereits eine Woche am formulieren und fabulieren…

Einiges ist wunderbar, erfreulich, erquicklich; einiges…

eure Gedichte sind durchweg prima. Nun, dann schauen wir mal, aber jetzt geht’s erst einmal wieder an die Schreiberei.

Noch recht uneingeschliffen, jedoch ein erstaunlicher Erfahrungswert für alle Wortjongleure.

ein Sprachspiel – ein Wörtertanz

einsilbig sind alle! Wörter im Text. Das Thema sei variabel, bleibt euch zu erschaffen.

Viel Vergnügen!

 

Mein Versuch findet sich auch hier: https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/08/lyrik-08-11-2019-einsilbig/

 

November – Elfchen – #lyrimo 7

November-Elfchen

Sturm

Wütendes Pusten

Kalt, bissig, schmerzend

Zieh mich warm an

Ostfriesennerz

 

es grünt so grün wenn Lyrikblüten blühen…

Wie fein ihr euch eingelassen habt, in ein Wort, das so bekannt klingt, so unbekannt ist.

Morgen geht es mit Bekanntem weiter. Ihr kennt es sicher schon; oder lernt es nun kennen: das „ELFCHEN – eine kurze Gedichtform bestehend aus 11 Wörtern verteilt auf 5 Zeilen.Gereimt oder nicht.

Erstellt nach folgendem Schema:   1, 2, 3, 4, 1

1. ein Wort, Gegenstand, ein Gedanke, eine Farbe, ein Geruch etc.

2. Was macht das Wort aus der 1. Zeile

3. Wo oder wie ist das Wort aus der 1. Zeile

4. Was meinst du

5. Fazit : Was kommt dabei heraus

So lautet der Impuls No. 7 – schreibt ein „November-Elfchen“

 

 

Mein Versuch findet sich auch hier: https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/07/lyrik-07-11-2019-november-elfchen/

 

Abendgrün – # lyrimo 6

Abendgrün

 

Nachtgelb

Leuchtend hell

Weicht dem Morgenlila

Und Mittagsblau blüht himmlisch

Über ins Nachmittagsgelb bis

Abendgrün scheint

In Dunkle Herzen

Warme Hoffnung bricht sich Bahn

Strahlendes Mitternachtsrot

Galaxienweit

Singt von der

Liebe

 

 

 

Interessant, was ihr mit der Straßenbahn assoziiert habt und wo euch eure (Sonder)-Fahrten hingeführt haben; ob ins irgend- oder niergendwo, ob ins blaue oder ins Grüne…

und schon ist sie da, die Überleitung zu unserem 6. Impuls im November 2019

dieser lautet: „Abendgrün“

lasst eurer Muse freien Lauf, der Impuls soll euch eine Anregung sein, ihr könnt den Begriff verwenden, oder auch nicht

 

Mein Versuch findet sich auch hier: https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/06/lyrik-06-11-2019-abendgruen/

Letzte Reise [Bildtransfer] – #lyrimo 5

Letzte Reise

 

Süßes Bähnchen

wohin?

 

Sonderfahrt …

ins Blaue?

Ins Grüne?

In die Zukunft?

Oder besser zurück?

 

Letzte Reise vielleicht …

Voll lieber Menschen,

Singend und tanzend

Klatschend und pfeifend

Oh ja

 

Wunderbare

Letzte Reise

Komm gut an,

Lebe wohl!

 

 

lyrimo 5 strassenbahn_041119-1

…ich bin beeindruckt; Was seid ihr alle achtsame, einfühlsame Menschen. so nah am ZEN-Grundgedanken… eure Gedichte, Kompliment.

Morgen am 05.11.2019 befassen wir uns wieder mit
einem Traditionsimpuls.

Ein „Medientransfer“ ist angesagt.

Wir haben als Inspiration ein BILD. Lasst euch inspirieren, was immer euch dazu einfällt, wohin es euch auch führen mag…

Das Bild ist Impuls, ihr könnt frei assoziieren.

und los

geht’s!

 

Mein Versuch findet sich auch hier: https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/05/lyrik-05-11-2019-medien-transfer/

 

 

 

 

 

 

Das Große beginnt im Kleinen – #lyrimo 4

Das Große beginnt im Kleinen

 

Aus einer Wurzel zart
So fein

So liebreich
So zart

Zärtlich entsprungen


Behütet

Beschützt
Gepflegt
Gesegnet

Das Kind

Und es wird

groß

 

 

vertraut vertraulich eure Vertrauen-Gedichte.

Geflüstert, kurios, tragend, trotzend,beängstigt, hoffend, verschenkt, erstarrt, kichernd, ver-, zerzaust, trabend,ausgeplaudert,sanftfüßig, berührend, nur, tiefgetaucht, im roten sonnenuntergang.

Lasst uns auch heute wieder unserer Kreativität Ausdruck geben, unsere allltagslaune zum lächeln bringen, Momente der Entspannung finden,

Heute nehmen wir einen ZEN-Gedanken für unsere Inspiration.

Der Impuls für den 04.November 2019 lautet:

„…das Große beginnt im Kleinen“

Haltet einen Moment inne…

dann lasst euch auf euer Schreiben ein.

 

Mein Versuch findet sich auch hier: https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/04/lyrik-04-11-2019-das-grosse-beginnt-im-kleinen/

 

 

Ganz im Vertrauen – #lyrimo 3

Ganz im Vertrauen

Ach,
hätt ich doch Vertrauen,
Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen

Ach,
hätt ich’s nicht verschenkt,

so hätt ich’s noch –
VERTRAUEN
!

 

 

fein, Fein, was da alles aus dem Nebel heraus entstanden ist. Ihr seid klasse.
und schon sind wir beim dritten Impuls im November 2019
Er lautet:
„ganz im Vertrauen“
was ihr jetzt daraus macht, liegt ganz und gar in eurer dichterischen Freiheit. Also, viel Spaß

Mein Versuch findet sich auch hier: https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/03/lyrik-03-11-2019-ganz-im-vertrauen/

Und als sich der Nebel lichtete – Elfchen – #lyrimo 2

Und als sich der Nebel lichtete

Tauperlen

Glitzernd, schillernd

Laut strahlend, liebe

Sonne, Himmelskönigin, Feuchte verzehrend

Glänzend

Der Impuls für Samstag, den 02.11.2019 lautet.

„Und als sich der Nebel lichtete…“

Heute beginnen wir alle mit dem gleichen Anfang. Was ihr dann erblickt und verdichtet, wenn sich der Nebel lichtet (oder vielleicht auch nicht) nun, lassen wir uns überraschen.

Danke @yumami für den heutigen Impuls.

Unser heutiger Impuls befasst sich mit dem Anfang;

das #lyrimo steht ja auch ganz am Anfang.

Mein Versuch findet sich auch hier: https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/02/lyrik-02-11-2019-gemeinsam-und-als-sich-der-nebel-lichtete/