Ein offener Brief an die AfD vom 17.02.2018 | fundevogel

gefunden bei: Stephan Anpalagan

 

Sehr geehrte Damen und Herren von der AfD,

wir müssen reden. Über Antisemitismus.

Seit mehreren Jahren schon verteidigen Sie und Ihre patriotischen Freunde von PEGIDA das jüdisch-christliche Abendland in den Fußgängerzonen der Bundesrepublik [1]. Unermüdlich berichten Sie, die AfD sei „in Deutschland das einzige große Bollwerk gegen Antisemitismus“ [2] und Sie hegten „keine Toleranz gegenüber Antisemitismus“ [3]. Manch eine lässt sich sogar zu der Behauptung hinreißen, „Für Antisemitismus [sei] kein Platz in der AfD“ [4].

Wie kommen Sie eigentlich auf all diese Ideen? Und warum sprechen Sie immer und überall vom „jüdisch-christlichen Abendland?“

Vielleicht sollten Sie mal einen historisch gebildeten Menschen zu Rate ziehen und diesen zur Geschichte Deutschlands befragen (und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit Herrn Geschichtslehrer Björn Höcke!)… Seit Jahrhunderten werden Jüdinnen und Juden in Deutschland verfolgt und vertrieben. Sie mussten Judenhüte und Judensterne tragen. Es hieß, sie würden die Brunnen vergiften, die Ernte verwünschen und die Kinder verfluchen. Pogrome reihten sich an Kreuzzüge, Entwürdigung an Entmenschlichung. Und als wäre all dieses nicht genug, musste die gesamte jüdische Gemeinschaft, das gesamte jüdische Leben aus deutschen Landen heraus vom Erdboden getilgt werden.

Noch 70 Jahren nach dem Holocaust kann in Deutschland keine einzige (!) jüdische Einrichtung, keine Synagoge, keine Schule, keine Kita eröffnet werden, ohne dass sie 24 Stunden am Tag durch die Polizei geschützt werden muss [5]. Lange bevor 2015 die Geflüchteten nach Deutschland kamen, musste die Bundesregierung Maßnahmen ergreifen, Berichte veröffentlichen und sich Jahr für Jahr erklären, warum noch immer jüdische Gräber geschändet und Hakenkreuze an Wände geschmiert werden.

Und bei alledem reden Sie tatsächlich vom jüdisch-christlichen Abendland?

In Ihrer eigenen Partei teilen Sie fleißig antisemitische Karrikaturen [6], leugnen den Holocaust [7], bezeichnen den Nahost-Konflikt als genauso schlimm, wie die Shoa [8], veröffentlichen antisemitische Verschwörungstheorien [9] und weigern sich ein offen antisemitisches und holocaustleugnendes Parteimitglied wie Wolfgang Gedeon auszuschließen [10]. Stattdessen beschäftigen Sie sich wahrhaftig mit der Frage, wie man schnellstmöglich den Straftatbestand der Holocaustleugnung abschaffen könne [11].

Sie sind mitnichten Freunde, sondern Feinde des Judentums. Sie verhöhnen die Opfer und Überlebenden des Nazi-Regimes, Sie misachten die deutsche Verantwortung gegenüber dem Staat Israel und Sie beherbergen offen antisemitische Feinde unserer Demokratie.

Wie können Sie es wagen, sich bei alledem als überhaupt irgendetwas gegen Antisemitismus zu bezeichnen – geschweige denn Bollwerk?

Zu den jüdischen Repräsentanten, die Ihre Partei aus tiefstem Herzen ablehnen, gehören folgerichtig unter anderem der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland [12], Überlebende des Holocaust [13], Kuratoriumsmitglieder der Holocaust-Stiftungen in Deutschland [14], der World Jewish Congress [15], der European Jewish Congress [16], jüdische Medien in Deutschland [17], jüdische Medien in Israel [18] [19], jüdische Medien in den USA [20], der israelische Botschafter in Deutschland [21], zudem zahlreiche jüdische Gemeinden und Verbände (unter anderem die jüdische Gemeinde in Münster [22], die Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart [23], uvwm.)

Es gibt nur wenige Worte, die meine grenzenlose Wut auf ihre Partei, Ihre Politik und Ihren Revisionismus beschreiben könnten. Ihre erbärmlichen Versuche zur Instrumentalisierung des Judentums, um den Islam zu diffamieren, sind offenkundig und Ihr ständiger Verweis auf ein jüdisch-christliches Abendland, um von Ihrem innersten Antisemitismus abzulenken augenscheinlich.

Es bleibt die Hoffnung, dass ebenjene Paragraphen zur Holocaustleugnung, die Sie so eifrig abschaffen möchten, noch lange erhalten bleiben, um all die Holocaustleugner in Ihrer Partei hinter Schloss und Riegel zu bringen.

Die ersten Strafverfahren laufen ja bereits… Zumindest dieses eine Mal haben wir aus unserer Geschichte gelernt.

Herzliche Grüße
Stephan Anpalagan

P.S. Teilen erwünscht!
__________
1) http://www.sueddeutsche.de/…/afd-pegida-verbuendete-1.38685…
2) https://twitter.com/Georg_Pazders…/status/857638253960327168
3) https://www.afd.de/georg-pazderski-keine-toleranz-gegenueb…/
4) https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/posts/1140322789342498
5) https://www.tagesschau.de/…/juden-deutschland-antisemitismu…
6) http://www.taz.de/!5032145/
7) http://www.haz.de/…/Nachrichten/Bad-Muender-Vorwurf-der-Vol…
8) https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10153540707853348
9) http://www.fr.de/…/alternative-fuer-deutschland-richtungsst…
10) http://www.faz.net/…/antisemitische-thesen-von-afd-abgeordn…
11) http://www.sueddeutsche.de/…/bundestagswahl-diese-abgeordne…
12) https://www.zentralratderjuden.de/…/afd-grenzt-sich-nicht-…/
13) http://www.fr.de/…/stiftungsrat-kz-ueberlebende-besorgt-ueb…
14) https://www.mdr.de/…/afd-kuratorium-holocaust-mahnmal-100.h…
15) http://www.worldjewishcongress.org/…/lauder-calls-german-fa…
16) https://eurojewcong.org/…/germanys-far-right-afd-party-har…/
17) http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30798
18) https://www.timesofisrael.com/berlin-fears-afd-win-will-un…/
19) https://www.haaretz.com/…/nazis-will-speak-in-the-reichstag…
20) https://forward.com/…/european-jews-worried-by-far-right-v…/
21) https://www.welt.de/…/Israels-Botschafter-beunruhigt-wegen-…
22) http://www.wn.de/…/3113607-Antisemitismus-Streit-Sharon-Feh…
23) http://www.dig-stuttgart.net/?p=2317

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Café Neko: Zu Besuch im Wiener Katzencafé | Mein Reisetagebuch | fundevogel

Eine wunderbare Reportage!

Julie (von http://www.julie-en-voyage.com) schrieb: „Café Neko: Zu Besuch im Wiener Katzencafé

 

Café Neko: Zu Besuch im Wiener Katzencafé

Das Café Neko in der Blumenstockgasse ist nicht ganz einfach zu finden und es verirrt sich wohl kaum jemand zufällig hierher. Wer hierherkommt, der will auch hierher. Der Grund: fünf Stubentiger. Der Trend stammt aus Japan, wo es viele KatzenliebhaberInnen gibt, Haustierhaltung allerdings oftmals verboten ist. Das Katzenstreichelbedürfnis  stillen dort daher eigens dafür geschaffene Lokale. In Österreich setzte sich dieser Trend bereits 2012 mit dem erstenKatzencafé Österreichs, dem Café Neko, durch. Neko ist übrigens das japanische Wort für Katze. Ich war nun erstmals dort und berichte euch davon.

Von außen sieht es recht unscheinbar aus. Hätte ich nicht durch die Fenster bereits die Vierbeiner erspäht, wäre ich glatt daran vorbeigelaufen.

Das Café Neko von außen.jpg

Gleich beim Betreten fällt – abgesehen von den niedlichen Katzen natürlich – vor allem eines auf: die Stille. Keine Musik, keine lauten Geräusche – eigentlich überhaupt kaum Geräusche. Die Leute unterhalten sich sehr leise. Es ist zudem wenig los an diesem Abend. Es sind nur zwei oder drei Tische besetzt. Ich erblicke schnell meine Freundin, begrüße sie euphorisch und senke sogleich meine Stimme. In der Stille hört sie sich so laut an. Ein komisches, ungewohntes Gefühl. Zwei der insgesamt fünf Stubentiger begrüßen mich schlafend:

Zu Besuch im Café Neko.jpg

Ich bin furchtbar entzückt, will sie aber nicht beim Schlafen stören und halte daher sogleich Ausschau nach den anderen. Ich will jetzt zumindest eine streicheln. 😀

Im Wiener Katzencafé Neko.jpg

Ich flipp fast aus, setze mich dann aber doch mal hin, schließlich bin ich auch wegen der Freundin hier. 😀 Nach einer Weile besucht uns eine der Katzen und schnuppert an meinem Regenschirm. Zum Streicheln (und Fotografieren) war ich allerdings leider zu langsam. Macht nichts. Meine Stunde kommt noch. 😀

Tipp: Bestellt NICHT die Holunderlimo. Die schmeckt sehr gewöhnungsbedürftig.

Ich bestelle eine heiße Schoki. Eigentlich wollte ich die Holunderlimo bestellen, aber meine Freundin, die bereits vor mir bestellt hatte, rät mir davon ab. Ich koste und verstehe, wieso. Sie schmeckt seehr gewöhnungsbedürftig.

Als ich etwas später die Toilette aufsuche, stolpere ich fast über eine der Katzen.

Im Katzencafé Neko in Wien

Katze am Klo_Café Neko

Als ich sie streichle, beginnt sie laut zu schnurren. Bewegen tut sie sich allerdings keinen Millimeter. Da ich sie nicht verjagen will, quetsche ich mich durch die halboffene Tür.

Als ich an unseren Tisch zurückkomme höre ich plötzlich ein „Schmatzen“. Ich schaue meine Freundin verwundert an und blicke mich dann im Raum um, kann mir allerdings nicht erklären, woher die Laute kommen. Ich vermute, von einer der Katzen. Ich wende den Kopf nach links und rechts. Nichts. Plötzlich check ich es: ein schmusendes Pärchen am Nebentisch. Na ja, dabei will man nun wirklich nicht zuhören, oder?

Aber zurück zu den Katzen.

Einer der Rothaartiger ist aufgewacht. Ich nutze meine Chance und streichle ihn. Gott fühlt sich das gut an. Er (oder sie) ist soo flauschig. Okay, mit Namen wäre es deutlich einfacher.

Leider war ich allerdings zu sehr auf die Katzen fixiert, wodurch mir, wie mir eine Arbeitskollegin tags darauf mitteilte, entging, dass die Namen der fünf Fellnasen auf der Rückseite der Speisekarte standen.

Die Einrichtung ist zwar sehr originell im Katzendesign gehalten, allerdings insgesamt sehr spärlich.

Einrichtung im Katzendesign_Café NEko in Wien

Einrichtung im Café Neko_Katzendesign

Einrichtung im Café Neko

Die mit Leder überzogenen Sessel finde ich zwar bequem, aber Gemütlichkeit sucht man dennoch vergebens. es leider nicht recht gemütlich. Natürlich verstehe ich, dass dies hygienische Gründe hat, aber ich vermisse einfach den typischen Kaffeehauscharakter.

Eines ist es allerdings: sauber. Es befinden keine Haare auf den Sesseln oder gar am Tisch. Ich hatte eine schwarze Hose an, die gänzlich haarlos blieb. Auch riecht man die Vierbeiner nicht. Dafür sorgen wohl die strengen hygienischen Auflagen.

An den Preisen erkennt man, dass man sich im ersten Bezirk befindet. Eine Tasse heiße Schokolade kostet stolze 4,10 Euro. Sojamilch gibt’s übrigens keine. KuhmilchtrinkerInnen kann ich die Schoki allerdings empfehlen.

Tipp: Um einen Euro kann man den Fellnasen einen Snack kaufen.

Fazit: Trotz der Katzen, die mein Herz im Sturm erobert haben, überzeugt mich das Café nicht. Das Angebot ist sehr klein, der Service nicht bemerkenswert. Da ich dieses Katzencafé bereits seit Jahren besuchen wollte, bin ich froh, es endlich geschafft zu haben. Leider sind jedoch die Katzen wirklich das einzige Highlight und auch der einzige Grund, hierherzukommen bzw. wiederzukommen. Durch die spärliche Einrichtung und die Stille ist es einfach alles andere als gemütlich.

Bewertung*:

Sauberkeit: ☕☕☕☕☕
Ambiente:
Preis/Leistung:  ☕☕
Lage: ☕☕☕☕
Angebot:
Service:

Warst du schon mal in einem Katzencafé? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Lass es mich doch in den Kommentaren wissen.


Infos:

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 20 Uhr; kein Ruhetag.
Adresse: Blumenstockg. 5 (Ecke Ballhausgasse), 1010 Wien
Anfahrt: U1, U3 (Stephansplatz)
Websitewww.cafeneko.at


*☕ = wenig zufriedenstellend
☕☕☕☕☕ = sehr gut


Weitere Berichte über Katzencafés findet ihr übrigens bei:

 

 

 

 

Mehr über Café Neko: Zu Besuch im Wiener Katzencafé

#farbblick #GRÜN im Februar #3

Farbblick

 

Auch im Februar beteilige ich mich gern an der Fotoaktion „FARBBLICK“ von TABEA auf Habutschu. Jeder Monat hat eine eigene Farbe. Tabea schreibt:

 

Die Farbe für den Februar
GRÜN!
Jeder normale Mensch hätte diese Farbe einem Monat zugeordnet, indem Bäume Blätter tragen und Gräser wachsen, oder? Denn bei Grün denkt man doch zuerst an die Natur… und die ist momentan eher grau, braun oder vielleicht auch weiß von Schnee. Na klasse, Tabea!
Aber es gibt ja nicht nur Laubbäume und Gräser. Immergrüne Sträucher verlieren auch im Winter ihre Blätter nicht und könnten jetzt ein gutes Motiv beim Farbblick abgeben. Nadelbäume sind sowieso eine gute Anlaufstelle… Wenn da nur nicht die Kälte wäre, die das Knipsen draußen eher unangenehm macht.
Aber pflanzlichen Kram gibt es zum Glück ja auch in der Wohnung: In Form von Zimmerpflanzen, Gemüse und Obst! Brokkoli oder ein grüner Apfel – vielleicht ist einer der beiden ja der Star eurer Fotos für den Farbblick im Februar?
Und außerdem sind da auch noch die Dinge, die der Mensch geschaffen hat. Steht die erste grüne Osterdeko schon in den Startlöchern? Oder tragt ihr gerade vielleicht einen kuscheligen grünen Lieblingspulli, den ihr super in Szene setzen könnt? Und was ist eigentlich mit eurem künstlerisch-kreativen Materialschatz – Stifte, Farbtuben, Papiere?
Ihr werdet also in eurer Wohnung sicher irgendwo auf ein paar grüne Kleinigkeiten stoßen, wenn ihr einfach mal die Augen offen haltet. Dann müsst ihr auch nicht draußen das Risiko in Kauf nehmen, dass eure Fingerchen erfrieren. 😉

Schon am 2. Februar sind meine GRÜNEN Fotos entstanden – bei einem Streifzug durch das ganze Haus – ich musste dazu gar nicht raus!

Überraschend, was da so alles grünt 😉

Hier eine dritte Auswahl:

 

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Kleines Portemonnaie, leider leer © privat

 

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Sitzball, gelegentlich gern genutzt © privat

 

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Papphülle für Kontokarte, gerne gebraucht © privat

 

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Geburtstagseinladung, ganz lange Vorfreude © privat

 

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Garten-Gießkanne, in Winterpause © privat

 

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Transparente Aufbewahrung für Penökel, Kunststoff © privat

 

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Große Glasschale – mit Rose von Jericho © privat

 

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Olivenölflasche, in Gebrauch, lecker, fruchtig © privat

 

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Anna, ohne Maria und Jesuskind, segnend © privat

 

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Freitagsfragen #32 am Samstag

freitagsfragen bruellmaus

 

1.) Wie vertreibst Du Dir die Zeit auf langen Reisen?

Gar nicht. Warum sollte ich sie „vertreiben“? Ich „genieße“ so viel von dieser Zeit wie möglich.

2.) Ist Essen für Dich Genuss oder eine Notwendigkeit?

Teils, teils, mal so, mal so. Ist schon viel Genuss dabei, vor allem, wenns so richtig mundet.

Vergesse ich aber immer wieder mal im Alltag, wenn ich sehr beschäftigt bin.

3.) Was liest, schaust oder hörst Du aktuell?

Endlich lese ich den „Report der Magd“ von Margaret Atwood, beklemmend aktuell.

Beim Autofahren höre ich momentan alte Hits mit Witz.

4.) Die Wahl der Qual: Bis 40°C frieren oder sogar bei -10°C noch schwitzen?

In der Lebensphase der Hitzewallungen, in der ich mich seit 7 1/2 Jahren nach Total-OP befinde, habe ich gelernt, das Frieren zu genießen, es willkommen zu heißen, wenn es denn mal dazu kommt.
Warm anziehen tue ich mich gerne, Zwiebellook ist angesagt, da kommt’s auf eine Lage mehr oder weniger wirklich nicht mehr an – da friere ich lieber bei 40°C mit meiner inneren Hitze, als auch noch bei -10°C zu schwitzen.

 

 

 

Wie jeden Freitag stellte nickel vom brüllmausblog die Fragen!

#farbblick #GRÜN im Februar #2

Farbblick

 

Auch im Februar beteilige ich mich gern an der Fotoaktion „FARBBLICK“ von TABEA auf Habutschu. Jeder Monat hat eine eigene Farbe. Tabea schreibt:

 

Die Farbe für den Februar
GRÜN!
Jeder normale Mensch hätte diese Farbe einem Monat zugeordnet, indem Bäume Blätter tragen und Gräser wachsen, oder? Denn bei Grün denkt man doch zuerst an die Natur… und die ist momentan eher grau, braun oder vielleicht auch weiß von Schnee. Na klasse, Tabea!
Aber es gibt ja nicht nur Laubbäume und Gräser. Immergrüne Sträucher verlieren auch im Winter ihre Blätter nicht und könnten jetzt ein gutes Motiv beim Farbblick abgeben. Nadelbäume sind sowieso eine gute Anlaufstelle… Wenn da nur nicht die Kälte wäre, die das Knipsen draußen eher unangenehm macht.
Aber pflanzlichen Kram gibt es zum Glück ja auch in der Wohnung: In Form von Zimmerpflanzen, Gemüse und Obst! Brokkoli oder ein grüner Apfel – vielleicht ist einer der beiden ja der Star eurer Fotos für den Farbblick im Februar?
Und außerdem sind da auch noch die Dinge, die der Mensch geschaffen hat. Steht die erste grüne Osterdeko schon in den Startlöchern? Oder tragt ihr gerade vielleicht einen kuscheligen grünen Lieblingspulli, den ihr super in Szene setzen könnt? Und was ist eigentlich mit eurem künstlerisch-kreativen Materialschatz – Stifte, Farbtuben, Papiere?
Ihr werdet also in eurer Wohnung sicher irgendwo auf ein paar grüne Kleinigkeiten stoßen, wenn ihr einfach mal die Augen offen haltet. Dann müsst ihr auch nicht draußen das Risiko in Kauf nehmen, dass eure Fingerchen erfrieren. 😉

Schon am 2. Februar sind meine GRÜNEN Fotos entstanden – bei einem Streifzug durch das ganze Haus – ich musste dazu gar nicht raus!

Überraschend, was da so alles grünt 😉

Hier eine zweite Auswahl:

 

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Strang Sockenwolle, ungewickelt, auf die Verstrickung wartend © privat

 

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Kochtopf, hellgrün emailliert mit kleinen Abplatzern © privat

 

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Eco-Anzeige in meinem Clio: 98 von 100! Sehr grün! © privat

 

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Netze von Meisenknödeln, leer gefuttert © privat

 

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Zirkel, Lineal, Kulis, gern genutzt © privat

 

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Pappschubkästen, klein und odnungsliebend © privat

 

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Lecker Petersilie, kraus und klassisch © privat

 

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Staubwedel, ausziehbar, Clownin-Requisite © privat

 

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Robuste alte Küchemaschine, Griff © privat

 

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Echt cool, man, das Kühlelement © privat

 

Freitagsfüller #461

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1. Die Kombination Hexenschuss + Magen-Darm-Infekt fühlt sich auch im Nachhinein recht schmerzhaft und übel an.

2. Stress ist ziemlich überflüssig.

3.  Pizza mit Sardellen, Artischocken, gerösteten Paprika, Tomaten, Feta und Mozzarella ist sehr, sehr lecker.

4. Das Wetter bleibt leider recht ungemütlich.

5.  Ich sag besser nicht, was ich diese Woche alles mal wieder nicht geschafft habe – aber der Tochter zum Geburtstag gratulieren!

6. Schon immer fand ich Olympische Winterspiele sehr langweilig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lieben Besuch und zusammen mit ihnen essen zu gehen, morgen habe ich geplant, in Langewerth den 85. Geburtstag meiner Mam mitzufeiern und Sonntag möchte ich den Unterricht in der Krankenpflegeschule am Montag fertig vorbereiten, Zeit für die Gäste haben und ich mich auch noch ein bisschen erholen!

 

 

 

Wie jeden Freitag kommen die Impulse von Barbara, die auch die verschiedenen Reaktionen auf ihrer Seite sammelt.

Das von Gott – in memoriam Dorothee Sölle #6

Das von Gott

„Das von Gott“ steckt verborgen, überlagert, oft vergessen in jedem Menschen.

Diese auch im Englischen holprige Ausdrucksweise des „that of God in everyone“ ist die Begründung der menschlichen Würde und zugleich die Aufforderung, an es zu glauben, es zu entdecken in jeder und jedem und ihm zu antworten.

Der amerikanische Theologe Matthew Fox sagt: „Wandle fröhlich über die Erde und antworte dem von Gott in jedem Menschen.“

Dorothee-So¦êlle-150x150

© Theologisches Studienseminar Pullach

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Dorothee Sölle

aus: Dorothee Sölle, Mystik und Widerstand: Du stilles Geschrei. Hoffmann und Campe Verlag, 1997, S. 221

 

Soelle Mystik und Widerstand

© Leipziger Antiquariat

 

 

Keinen tag – in memoriam Dorothee Sölle #5

Keinen Tag

Keinen Tag soll es geben

an dem du sagen musst

niemand ist da der mir kraft gibt zum widerstand

keinen Tag soll es geben

an dem du sagen musst

niemand ist da der mir mut macht zum ungehorsam

keinen tag soll es geben

an dem du sagen musst

ich halte es nicht mehr aus

Dorothee Sölle

aus: Dorothee Sölle, Erinnere dich an die bäume in: Zivil und ungehorsam, Wolfgang Fietkau Verlag, 1990, S. 117

 

baum winterlich

© privat 2007

#farbblick #GRÜN im Februar #1

Farbblick

 

Auch im Februar beteilige ich mich gern an der Fotoaktion „FARBBLICK“ von TABEA auf Habutschu. Jeder Monat hat eine eigene Farbe. Tabea schreibt:

 

Die Farbe für den Februar
GRÜN!
Jeder normale Mensch hätte diese Farbe einem Monat zugeordnet, indem Bäume Blätter tragen und Gräser wachsen, oder? Denn bei Grün denkt man doch zuerst an die Natur… und die ist momentan eher grau, braun oder vielleicht auch weiß von Schnee. Na klasse, Tabea!
Aber es gibt ja nicht nur Laubbäume und Gräser. Immergrüne Sträucher verlieren auch im Winter ihre Blätter nicht und könnten jetzt ein gutes Motiv beim Farbblick abgeben. Nadelbäume sind sowieso eine gute Anlaufstelle… Wenn da nur nicht die Kälte wäre, die das Knipsen draußen eher unangenehm macht.
Aber pflanzlichen Kram gibt es zum Glück ja auch in der Wohnung: In Form von Zimmerpflanzen, Gemüse und Obst! Brokkoli oder ein grüner Apfel – vielleicht ist einer der beiden ja der Star eurer Fotos für den Farbblick im Februar?
Und außerdem sind da auch noch die Dinge, die der Mensch geschaffen hat. Steht die erste grüne Osterdeko schon in den Startlöchern? Oder tragt ihr gerade vielleicht einen kuscheligen grünen Lieblingspulli, den ihr super in Szene setzen könnt? Und was ist eigentlich mit eurem künstlerisch-kreativen Materialschatz – Stifte, Farbtuben, Papiere?
Ihr werdet also in eurer Wohnung sicher irgendwo auf ein paar grüne Kleinigkeiten stoßen, wenn ihr einfach mal die Augen offen haltet. Dann müsst ihr auch nicht draußen das Risiko in Kauf nehmen, dass eure Fingerchen erfrieren. 😉

Schon am 2. Februar sind meine GRÜNEN Fotos entstanden – bei einem Streifzug durch das ganze Haus – ich musste dazu gar nicht raus!

Überraschend, was da so alles grünt 😉

Hier eine erste Auswahl:

 

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Luftpolsterhülle – metallic-grün © privat
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Schwimmkerzenfisch, nach dem 1. Schwimmen © privat
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Ölflaschendeckel aus der Sicht des lieben Gottes © privat

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Gartenschlauch, auf den Sommer wartend © privat

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Fotoalbum, warm bezogen © privat

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Hanteln, immer wieder neu herausfordernd © privat

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Buchcover – lädt zum Singen © privat

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Gummihandschuh, gerne benutzt bei Schrubbereien © privat

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Madagaskarpalme, Rasen betrachtend © privat

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Hustenbonbons, jahreszeitlich passend wartend … © privat