NEUES LIED: Du bist ein Gott, der mir nah ist.

Du bist ein Gott, der mich anschaut.
Du bist die Liebe, die Würde gibt.
Du bist ein Gott, der mich achtet.
Du bist die Mutter, die liebt. Du bist die Mutter, die liebt.

(aus freitöne, No. 1, Liederbuch zum Reformationssommer)

heute neu dazu erdichtet:

Du bist ein Gott, der mir zuspricht.
Du bist die Liebe, die zu mir hält.
Du bist ein Gott, der mich frei macht.
Du bist die Mutter, die liebt. Du bist die Mutter, die liebt.

Du bist ein Gott, der mir zuhört.
Du bist die Liebe, die mich erhört.
Du bist ein Gott, der mich stark macht.
Du bist die Mutter, die liebt. Du bist die Mutter, die liebt.

1 Du kommst mir nah, Lebendige, du.
Zärtlich und freundlich machst du mir Mut.
Schickst mich ins Leben voll Zuversicht,
nimmst mir die Angst und begleitest mich.

Du bist ein Gott, der mir nah ist.
Du bist die Liebe, die Wärme schenkt.
Du bist ein Gott, der mich tröstet.
Du bist die Mutter, die liebt. Du bist die Mutter, die liebt.

2 Du bleibst mir treu, Lebendige, du.
Geborgen und sicher in deiner Hut.
Dein Engel beschützt und begleitet mich,
hält mich im Arm und behütet mich.

Du bist ein Gott, der mich segnet.
Du bist die Liebe, die mich berührt.
Du bist ein Gott, der mir Mut macht.
Du bist die Mutter, die liebt. Du bist die Mutter, die liebt.

Wir wollen wieder tanzen / Danser encore deutsch

Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehn
Leben ist doch nur als Ganzes schön
Wir lassen uns nicht den Verstand verdrehn
Oh nein, oh nein, oh nein, oh
Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehn
Leben ist doch nur als Ganzes schön
Wir lassen uns nicht den Verstand verdrehn
Wir sind nicht so leicht zu spalten
sind nicht für was sie uns halten
Wir werden nichts versprechen
Wir wollen uns nicht rächen
Wir wollen nur das Schweigen brechen

Und jeden Abend im TV
erklärt die Königin genau
das sollt ihr denken
Doch wir lassen uns nicht lenken
Das kann sie sich ruhig schenken

Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehn
Leben ist doch nur als Ganzes schön
Wir lassen uns nicht den Verstand verdrehn
Oh nein, oh nein, oh nein, oh
Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehn
Leben ist doch nur als Ganzes schön
Wir lassen uns nicht den Verstand verdrehn

Regeln machen uns zum Depp
Totaler Blödsinn auf Rezept
wehe wenn du noch denken kannst
wehe wenn du noch draußen tanzt
wenn du dich nicht brav verschanzt

Verordnung hin Verordnung her
gar keine Sicherheiten mehr
Selbstvertrauen erschüttern
doch wir werden nicht zittern
und unsre Herzen nicht verbittern

Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehn
Leben ist doch nur als Ganzes schön
Wir lassen uns nicht den Verstand verdrehn
Oh nein, oh nein, oh nein, oh
Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehn
Leben ist doch nur als Ganzes schön
Wir lassen uns nicht den Verstand verdrehn

Wir lassen uns nicht überzeugen,
uns nicht von der Lüge beugen
die uns doch nur in Angst versetzt
die uns in den Wahnsinn hetzt
Unsere Seele die bleibt unverletzt

Unser Geist bleibt heil und frei
und wir singen noch dabei
zeigen Lächeln, zeigen Fantasie
und eines das sind wir nie
einfach nur euer Arbeitsvieh

Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehn
Leben ist doch nur als Ganzes schön
Wir lassen uns nicht den Verstand verdrehn
Oh nein, oh nein, oh nein, oh
Freunde kommt, wir wollen wieder tanzen gehn
Leben ist doch nur als Ganzes schön
Wir lassen uns nicht den Verstand verdrehn

fundevogel : Andere Abhilfe! | form7

„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Artikel 20, Absatz 4.

form7

Jahrzehnte sind die Emissäre der Republik um den Erdball gereist und haben in anderen Ländern den hiesigen Föderalismus gepriesen. Als ein Modell, das vor allem dazu geeignet ist, einen Zentralismus zu verhindern, der die regionalen Besonderheiten plattwalzt, eine Diktatur verhindernd und die Einheit in Vielfalt sichernd. Jetzt, wo es die Regierung wie die auf ganzer Linie versagenden Medien mit Corona alles begründen, was Machtzentralisation rechtfertigt und die die Verhältnisse zurückkatapultiert haben in einen Zustand der Dämmerung, beschließt das von jeder demokratischen Regel innerlich entbundene Kabinett mal eben ein Gesetz, das das föderale Prinzip aufhebt. Und der im Schloss Bellevue in schlecht sitzenden Anzügen verweilende Präsident säuselt Zustimmung als Hintergrundchor! Nein, das ist alles keine Satire mehr, das ist der Bankrott der Regierenden in Bezug auf die Einhaltung ihres eigenen Bezugsrahmens, das ist das Totalversagen einer Presse, die den Auftrag hat, solche Machtergreifungs- und Ermächtigungsphantasien zu verhindern, das ist die Implosion…

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fundevogel : Ostern und die ungläubigen Raupen: | soulsaver.de

Ostern und die ungläubigen Raupen.

„Da war einmal ein guter Mensch.
Er hatte Mitleid
mit dem hässlichen Gewürm der Raupen,
wie sie sich Stunde für Stunde vorwärts plagten,
um mühselig den Stängel zu erklettern
und ihr Fressen zu suchen –
keine Ahnung
von der Sonne,
dem Regenbogen in den Wolken,
den Liedern der Nachtigall!

Und der Mensch dachte:
Wenn die Raupen wüssten,
was da einmal sein wird!

Wenn diese Raupen ahnten,
was ihnen als Schmetterling blühen wird:
Sie würden ganz anders leben,
froher,
zuversichtlicher,
mit mehr Hoffnung.

Sie würden erkennen:
Das Leben besteht nicht nur aus Fressen,
und der Tod ist nicht das Letzte.

So dachte der gute Mensch,
und er wollte ihnen sagen:
Ihr werdet frei sein!
Ihr werdet eure Schwerfälligkeit
verlieren!

Ihr werdet mühelos fliegen und Blüten finden!
Und ihr werdet schön sein!
Aber die Raupen hörten nicht.

Das Zukünftige,
das Schmetterlinghafte
ließ sich in der Raupensprache
einfach nicht ausdrücken.

Er versuchte,
Vergleiche zu finden:
Es wird sein
wie auf einem Feld voller Möhrenkraut …

Und sie nickten,
und mit ihrem Raupenverstand dachten sie
nur ans endlose Fressen.
Nein, so ging es nicht.

Und als der gute Mensch neu anfing:
ihr Puppensarg sei nicht das Letzte,
sie würden sich verwandeln,
über Nacht würden ihnen Flügel wachsen,
sie würden leuchten wie Gold –
da sagten sie:

Hau ab, du spinnst!
Du hältst uns nur vom Fressen ab!
Und sie rotteten sich zusammen, um ihn lächerlich zu machen.

© Willi Hoffsümmer: Kurzgeschichten 1, Mainz 1981, S. 43)

Quelle: Ostern und die ungläubigen Raupen: – soulsaver.de

fundevogel : nachtfalter, 2 | verssprünge

… tauche ab
in den frühling

meine seele fliegt auf
dem himmel entgegen
ins leuchtende gesicht
der österlichen sonne

verssprünge

und ich entfalte mich
in der dämmerung glättet das zwielicht
mein schlafgesicht träume ziehen
durch die savanne meines kopfes
und gleiten in den tag
mit den faltern schlage ich purzelbäume
und tauche ab
in den frühling

© diana jahr 2021

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Unser Klagepsalm – Fastenaktion 2021

Unser Klagepsalm – Fastenaktion 2021

Gott, hilf mir!
So viele Sorgen
zwingen mich in die Knie.
Eine große Last
liegt auf meinen Schultern.
Ich schreie,
doch keiner scheint mich zu hören.
Hörst du mich, mein Gott?
Siehst du mich, Lebendige?
 
Das „C“-Wort –
ich will es einfach nicht mehr hören –
hat alles verändert in meinem Leben.
Wo ist das Lachen geblieben,
von ausgelassenen Abenden,
die ich mit Freunden verbracht habe?
Wo ist das Leuchten im Auge meiner Verwandten
bei der Begrüßung?
Ich sehne mich nach Normalität!
 
Stattdessen umfängt mich die Angst.
Angst davor, krank zu werden.
Angst, dass die Anderen krank werden.
Angst um meine Lieben:
Ihre Arbeit, ihr ganzes Leben ist bedroht.
Ich sorge mich um unser Zusammenleben:
Wie lange hält unsere Beziehung solche Belastung noch aus?
 
Mich plagt die Angst.
Dass es nie aufhört.
Die Maßnahmen.
Die Testungen.
Die Zählerei.
Die Unfreiheit.

Ach, mein Gott! Lebendige!
Sieh doch,
wie hilflos wir sind!
Komm doch, Gott, Geistkraft,
mit deiner guten Hilfe!
Ich bete zu dir in dieser Zeit!
 
So vieles,
andere Krankheiten auch,
zwingen mich in die Knie.
Das Beste draus zu machen
versuche ich.
Und doch fehlt mir die Kraft.
Kann das dein Wille sein?

Und meine liebe Familie:
wie ergeht es ihnen?
Kindern, Geschwistern, Partner,
Mutter, Schwiegermutter
Enkelin,
Patenkinder?

Oh Gott, Geistkraft,
neige dich zu mir,
höre mein Flehen!
Wie lange noch?
 
Gott, gute Geistkraft,
ich kämpfe mit mir.
Wie entscheide ich gut?
Wie finde ich meine Gelassenheit wieder,
mein inneres Gleichgewicht?

Zweifel und Ängste plagen mich.
Sei du mir nah!
Bist du an meiner Seite
bringe ich Mut auf
und Ausdauer,
kämpfe ich an
gegen innere und äußere Feinde.
 
Mein Gott, Geistkraft,
ich will leben!
Mein Mund will lachen und singen,
meine Augen leuchten vor Freude,
mein Herz will aufleben.
Mit all meinen Lieben!
 
Du kannst mir helfen, Gott,
Lebendige,
meinen Tränen
und meinem Geist.
Komm du zu mir.

Lass uns auferstehen –
gemeinsam –
in ein neues Leben!
Amen.

für mein inneres kind | Kinder Gedicht auf lyrimo

für mein inneres kind

du bist so verletzt
verstört
einsam
verlassen

so voll angst auch
verloren
außer dir
verletzt

lass mich sorgen
für dich
mein seelchen
mein kleines herz

lass dich wecken
steh auf
verteidige dein inneres
sei guten mutes

will dich umhüllen
behüten
beschützen
Bewahren

… segnen!

https://lyrimo.wordpress.com/2021/04/02/kinder-gedicht/#comment-1988