Oh so schön, spricht mir aus der Seele und dem Herzen.
All das, in Vielem, im Großen und Ganzen, so ähnlich bin ich auch schon länger unterwegs.
Nenne mich auch wirklich gerne „alt“, was viele, die mich kennen, nicht ertragen mögen.
Möchte noch mehr loslassen …
fühle mich ermutigt, auch von dem, was nach meinem Tod sein soll, und wie es sein soll, zu lassen, vielleicht nur Inspirationen, Anregungen zu geben, wie es sein könnte,
damit nicht eine große Ratlosigkeit ausbricht
Trauernde möchten es oft im Sinne des/der Verstorbenen gestalten,
so ging es uns jedenfalls beim Tod meines Vaters …
DANKE!

ungläubiges staunen

Ich mag darüber nachdenken, was passiert, wenn es mit mir zuende geht. Ich lebe gern. Der Tod ist noch nicht im Raum, aber im Auge. Er stand schon ein paarmal in der Tür. Früher wild und rüttelnd, seit ein paar Jahren eher wie einer, der nur kurz Maß nehmen will für den anderen Anzug.
Seitdem entwerfe ich eine Art inneres letztes Hemd für meinen Abgang. Das übt Leben und Sterben zugleich. Wenn ich übers Weggehen denke, werde ich jetzt warm und wach. Der violette Horizont ist immer ein leiser Schrecken. Manchmal auch selbstverständlich wie eine Zielangabe für die Heimreise – nach langem Aufenthalt auf der Erde.

Ich ärgere mich nicht mehr über Verspätungen. Alles ist Lebenszeit, und wenn nicht geschieht, was ich will, geschieht vielleicht Besseres.

Also fangen wir an mit konkreten Ideen für den Abgang.

Ein oder zwei heilige Symbole sollten im Raum sein, wenn ich im Koma oder…

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