Da kommt noch was! | Blogaktion des Totenhemd-Blog

Als Meisterin in Prokrastination bzw. Aufschieberitis wird mein Beitrag erst am Ende der deadline fertig.
Heute morgen in der Matsche-Natur-Fango geschrieben. Gerade eben in die Tastatur gehackt und prompt veröffentlicht.

Eingeladen wurde in der Februar-Blogaktion zu den Fragen

  • Wie stelle ich mir das Leben nach dem Tod vor?
  • Was kommt nach dem Tod?
  • Welcher Gedanke, welches Bild tröstet mich?

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Wie stelle ich mir das Leben nach dem Tod vor?

Halle, hallejua, wir werden auferstehn!

Wir = ich bin nicht allein!

Meine Seele kehrt zurück in ihr Nest.

Geborgenheit in Gottes Armen – wie in den Armen (m)einer Mutter.

Ewiger Friede wird sein.

Vielleicht darf/möchte/will/muss meine Seele noch einmal inkarnieren, also neu zur Welt gekommen?

Es wird licht um mich sein und dunkel zugleich.

Alle Farben sind da, das ganze Spektrum – Regenbogenbunt – Friede!

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Was kommt nach dem Tod? – Ein Alphabet

Ausgeatmet – Angekommen – Ankunft – Advent

Buntes

Christa, Christus, Christiane, Christoph

Dunkelheit

Entspannung

Freude (ewige), Frieden (ewiger)

Glück(seligkeit)

Himmelfahrt

Jenseits

Keine Ahnungen

Losgelassen

Mehr als ich glaube/n kann.

Nichts – und alles!

Ofen aus/an

Prickelndes

Quatsch (nich)

Ruhe

Seelenfrieden

Tanzerei

Unirdisch, gar unterirdisch, etwa überirdisch?!

Versetzt nach

Weiß nicht

X-mal selig

Yogisch fliegend

Ziel erreicht!

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Welcher Gedanke / welches Bild tröstet mich?

Ich erzähle gern das Gleichnis von Sterben und Geburt: vielleicht liegen Geburt und Tod tatsächlich näher beieinander, als wir denken. Nah und unterschiedlich sind sie. Eine jüdische

Lebensweisheit lautet: „Wenn ein Mensch geboren wird, hat er die Hände zusammengeballt, so, als wolle sie/er sagen: Welt, ich bin da! Ich will anpacken, was auf mich zukommt. Ich erobere die Welt – ich werde sie ergreifen und festhalten!

Wenn ein Mensch stirbt, dann sind die Hände ausgestreckt, so, als wolle er/sie sagen: Welt, ich kann dich loslassen, ich brauche nichts mehr festzuhalten.“

Auch ein Kind, das geboren wird, geht in eine Welt, die es nicht kennt. Wenn man mit einem Kind kurz vor der Geburt sprechen könnte – ich denke, da wäre viel Angst vor dem Unbekannten, das vor ihm liegt. Angst, Unsicherheit, Neugier.

Und wenn wir es dann beruhigen wollten, dass eine ganz neue, helle und freundliche Welt auf es wartet – es würde uns wahrscheinlich nur schwer verstehen – denn all das kennt es ja – noch – nicht.

Beim Sterben stelle ich mir das ähnlich vor.

Auch da kennen wir die Welt nicht, die vor uns liegt, in die wir gehen. Wir haben nur Ahnungen, Vorstellungen und innere Bilder, wie es wohl sein könnte.

Aber wenn Geburt und Tod einander ähnlich sind, wenn beide den Weg in eine neue Welt eröffnen – warum nicht auch so, dass wir mit dem Tod in einer ganz anderen, hellen und guten Welt ankommen?“

Der Apostel Paulus schreibt davon: „Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.“ (1. Kor 13,10+12)

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Auferstehung – was kommt dann?

Auferstehung ist …

… ein Geheimnis des Glauben

… eine heiße Verheißung

… eine sehr tröstliche Vorstelllung

… ein wunderbarer, wärmender Gedanke, der tröstet und heilt

Auferstehung beginnt im Leben!

Hier und jetzt!

Auferstehung erlebe ich schon hier, jetzt, immer wieder – einmal.

Halle-, halleluja, wir werden auferstehn!

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