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Rosalie No. 13

Oh, wie bräsig, wie dumm und dickschädelig manche Leute sein konnten.

Und immer alles besser zu wissen als die anderen!

Und laut und dumm daherreden.

Welch ein Glück, dass die bräsige Frau R. mit ihrem nicht minder bräsigen Sohn Manfred morgen endlich abreiste!

Kein Gemecker mehr bei den Mahlzeiten über Köche, die nicht kochen, nicht backen, nicht abschschmecken, nicht rühren, nicht schlagen und nicht rieren konnten.

Und auch kein Genörgel und Gequengel mehr wegen des stürmischen Wetters auf der kleinen Nordseeinsel.

Morgen, ja morgen würde endlich Ruhe einkehren.

Sonnenschein war angesagt, kaum Wind, es sollte richtig schön werden, schon ein bisschen frühlingshaft.

Mit Oma wollte Rosalie rund um die kleine Insel am Strand lang wandern und am Ende durch das Dorf zurück nach Haus „Pimpinelle“.

Windräder wollte sie zählen und Fahnenstangen, und endlich einmal überprüfen, ob die Sonnenkollektoren auf dem Dach der Kurklinik die stürmischen Tage wirklich unbeschadet überstanden hatten?!

Mein Beitrag zu Christiane’s wöchentlichen ABC-Etüden –

eine weitere Rosalie-Geschichte.

Vorgegeben war die Wortspende von fundevogelnest:

Pfauenauge – versiegelt – schlendern

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