heimat aus sicht eines mannes

 

 

Heimat

Blasmusik, Fahnen

schwenkend, marschierend, Trachten,

Schützenverein, bloß nicht drüber

nachdenken

 

 

 

 

 

Frau Paulchen lädt zur frapalywo. Sie schreibt:

heimat ist uns so nah und drückt sich so mannigfaltig aus – das beweisen wir hier aufs neueste! ich hoffe, die impulse machen euch so viel spaß wie mir – und das schreiben ebenso…!

das doppelimpuls-prinzip kennt ihr bereits vom dichtermonat, und ausnahmsweise bot sich dies auch für die #frapalywo an. denn im hindenken an die heimatwoche bin ich auf die vorstellung zweier sichtweisen gekommen, und diese möchte ich gerne als impulse und vielleicht auch als frage einbringen. und so lautet der impuls für tag 5: „heimat aus sicht eines mannes“.

wenig verwunderlich wird es an tag 6 um die heimat aus der sicht einer frau gehen. diese zwei sichtweisen heißen nicht, dass am einen tag nur die poetisten und am anderen nur die poetistinnen schreiben dürfen. wir versetzen, denken, fühlen uns in die heimat der jeweiligen sicht. was verändert sich, was drängt sich in den vordergrund, in den hintergrund, was ist mehr oder weniger wichtig? geht es um vaterland und muttersprache? geht es um das kämpfen für und das beschützen vor etwas? vielleicht werden dies ganz archaische rollenmuster-gedichte, wer weiß? vielleicht stellen wir fest, dass es egal ist. es ist ein impuls und es ist ein experiment, und ich danke euch aufs einlassen.

 

Magen-Darm-Verstimmung + Hexenschuss zugleich lassen in mir seit Montag nur sehr schwer Lyrisches und Poetisches entstehen.

Nur ein schwacher Versuch, aus lauter Selbstdisziplin – ich gebe es zu.

Mache die Rechnerin auch gleich wieder aus, um ein heißes Bad zu nehmen.