Das passt – wie ich finde – doch ganz wunderbar zu meiner LÖFFEL-LISTE von heute 😉

Minimalismus – alles raus

Ich habe immer mal wieder so meine Phasen. An denen ich am Liebsten alles aus dem Haus entfernen möchte, was ich nicht dringend brauche.
Das wechselt sich ab mit den Phasen des Kaufen-und-Haben-Wollens.

Letztere habe ich in den letzten Jahren (hart erarbeitete Selbstdisziplin) stark zurück gedrängt. Manchmal habe ich immer noch kleine Aussetzer, kaufe etwas und denke dann ein paar Tage später „Wtf?! Warum hast du das gekauft? Das braucht kein Mensch!“, aber diese Aussetzer sind seltener geworden.

Es gibt einige Gründe, warum ich nicht mehr so viel Kram haben möchte.

Ich genieße es im Urlaub nur das Nötigste dabei zu haben.
(Wie sagte im letzten Urlaub jemand so schön: „Eigentlich braucht man nur seine Kreditkarte“)
Einen kleinen Koffer mit ein paar Dingen und das wars. (Ich habe in dem Urlaub mal eine Liste gemacht, was ich mitnahm und danach habe ich geschaut, was davon ich wirklich brauchte.)
Das das genau so nicht in den Alltag übertragbar ist, ist klar. Im Urlaub muss man nun mal selten seine Steuererklärung machen oder die Fenster putzen.

Ich möchte mit dem ganzen Kram nicht noch einmal umziehen.
Ich habe schon einige Umzüge hinter mir und habe wirklich überhaupt keine (!) Lust, nochmal so viel durch die Gegend zu schleppen.
Vor allem, da ich mich beim nächsten Umzug sicher wieder verkleinern werde. Der Kram muss ja auch irgendwo hin.

Das ganze Zeug erdrückt mich.
Es stört beim Putzen, es klaut „Lagerplatz“ und ich denke ständig daran. Ich brauche nicht so viele Sachen. Ich überlege besser, ob es sich lohnt, ein Teil, welches man einmal im Jahr braucht, auch wirklich zu besitzen. Brauche ich wirklich das Waffeleisen? Oder leihe ich es mir einfach von meiner Mutter, sollte ich es mal brauchen?

Also wird hier in der nächsten Zeit aufgeräumt, entrümpelt, verschenkt, verkauft und weggeschmissen!

Und da dieser Beitrag sehr minimalistisch ist, gibt’s auch keine Fotos 😉

Hoffentlich bald befreite Grüße
Melanie

Quelle: Minimalismus – alles raus