Was tun, wenn nichts mehr geht  –  obwohl alles da ist?!

Was tun, wenn nichts mehr geht  –  obwohl alles da ist?!In BedrängnisEs ist mal wieder soweit:Das Business läuft nicht rund. Das Thema ‚Geld‘ drängt sich verbunden mit angstvollen Gefühlen in jede Hirnwindung, alle unerledigten Themen hängen sich einfach hintendran und hinterlassen ein diffuses Gefühl von: mein Leben stecke mitten in einem Crash.

Hilfloser und unfokussierter Aktionismus lässt das Herz schneller schlagen. Die Mundschleimhäute sind gefühlt staubtrocken. Das Gesicht glüht.
Die Nächte schrumpfen, weil der Schlaf entweder gar nicht kommt oder viel zu früh endet. Dazwischen: Hirnspiralen-Saltos in alle Himmelsrichtungen.
Zwischendrin eine kleine Atempause durch die Bearbeitung eines Auftrages.
Dann dasselbe von vorne in steigendem Ton.
Entweder fahre ich solange Loopings bis es zu einem Kollaps kommt… oder…

Lebens-Rettungs-Station

Da das Leben immer – wenn auch manchmal unbemerkten – kleine Lebens-Rettungs-Stationen offen hält, winkt ein Ausweg: ein Buch, das ich vor zwei Jahren meinem Mit-Menschen verschenkt habe, erreicht mich gerade in diesen Tagen.
Es ist von Udo Schroeter  „Bin am Meer“. Die Erzählung einer lebensverändernden Auszeit an der Ostsee von nur einer Woche…. Dabei geht es um Rhythmen, Gestaltung von Übergängen, festen Vereinbarungen mit sich selber… alles, was im Moment fehlt.

Gut – Ost- oder Nordsee ist im Moment indiskutabel. Schlichtweg zu weit, zuviel Zeitaufwand.
Doch immerhin: ein Wochenende von Samstag bis Montag Mittag und in der Nähe gibt es auch wundervolle Natur.
Ich entscheide mich für eine Mini-Auszeit in der Nähe mit dem Meer-Buch im Gepäck.

weiterlesen auf : STILLE |