chutriel auf mutterfreunde beschreibt auf berührende und anregende Weise, wie ihr kleinen Sohn sie immer wieder auf das Thema „tot – Tod“ stößt, was das mit ihr macht, wie sie damit umzugehen lernt auf ihre Weise, die eine „nicht-religiöse“ sei/ist.

Und doch bleibt bei mir das starke Gefühl, dass der kleine Junge auch religiöse Fragen hat und darauf Antworten ersehnt. Warum sollen sie ihm vorenthalten werden? Es wäre doch schön, wenn er auch religiöse Antworten bekäme, am besten von Kindern und Erwachsenen, die solche haben, denn nur so wird es ihm einmal möglich, sich selbst für oder gegen Religion zu entscheiden.

Hier nun der Anfang von „Der kleine Junge und der Tod“ zum Reinlesen:

Der kleine Junge und der Tod

Seit über einem Jahr beschäftigt sich mein Vierjähriger mit dem Thema Tod und Sterben. In diesem Blogpost schildere ich meine etwas hilflosen Versuche, seine Fragen zu beantworten.

Letztes Jahr im Sommer fing mein damals noch dreijähriger Sohn plötzlich an, über meine verstorbene Mutter zu reden. Im Juli habe ich zum Tod von Miriam Pielhau einen Blogpost verfasst („Wenn Mütter sterben“) und scheinbar hat er Gesprächsfetzen oder die Stimmung Zuhause aufgegriffen. Auf jeden Fall war seine tote Oma oder das Sterben allgemein ab da plötzlich Teil eines jeden Gesprächs. Aus dem Nichts und im Alltag, was mich total überfordert hat.

Wir stehen an der Kasse, mein Sohn ruft in voller Lautstärke aus dem Einkaufswagen zu mir: „Mama, ich bin so froh, dass du nicht tot bist wie Oma.“ oder

Wir fahren die Einfahrt runter, von der Rückbank kommt plötzlich von ihm: „Mama, wenn du Krebs in der Brust hast wie Oma, musst du dann auch sterben?“ oder

Er sitzt in seinem Zimmer auf dem Boden und spielt mit einem Krankenwagen und einem Rennauto, als der Krankenwagen plötzlich zum Rennauto sagt: „Oh, du hast Krebs, jetzt musst du leider sterben“ oder

Wir gehen über die Straße und er: „Mama, ich bin auch ganz vorsichtig, damit ich nicht plattgefahren werde. Dann bin ich ja tot und das ist nicht so schön.“ oder oder oder…

Ich antwortete meist kurz angebunden, in der Hoffnung, es wäre nur eine Phase. War es aber leider nicht, das Thema beschäftigte ihn. Also beschäftigte es mich.

weiterlesen auf: https://mutterfreunde.wordpress.com/2017/10/09/der-kleine-junge-und-der-tod/

sdr

2 wunderbare Kinderbücher zum Thema TOD

gefunden bei: Mutterfreu(n)de – Der vielseitige Familien-Blog

Schwangerschaft, Geburt, Baby, Kinder, Familie – Der Blog über das Leben von Eltern und Kind. Schön, dasss du hier bist. Im turbulentlangweiliglustigchaotischspießigen Familienleben von Solina, chutriel, Lerche, Marypenny und Schokominza.

 

Mutterfreu(n)de - Das Blog-Magazin für entspannte Eltern

Seit über einem Jahr beschäftigt sich mein Vierjähriger mit dem Thema Tod und Sterben. In diesem Blogpost schildere ich meine etwas hilflosen Versuche, seine Fragen zu beantworten.

Letztes Jahr im Sommer fing mein damals noch dreijähriger Sohn plötzlich an, über meine verstorbene Mutter zu reden. Im Juli habe ich zum Tod von Miriam Pielhau einen Blogpost verfasst („Wenn Mütter sterben“) und scheinbar hat er Gesprächsfetzen oder die Stimmung Zuhause aufgegriffen. Auf jeden Fall war seine tote Oma oder das Sterben allgemein ab da plötzlich Teil eines jeden Gesprächs. Aus dem Nichts und im Alltag, was mich total überfordert hat.

Wir stehen an der Kasse, mein Sohn ruft in voller Lautstärke aus dem Einkaufswagen zu mir: „Mama, ich bin so froh, dass du nicht tot bist wie Oma.“ oder

Wir fahren die Einfahrt runter, von der Rückbank kommt plötzlich von ihm: „Mama, wenn du Krebs in der Brust hast…

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